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Transportable Beleuchtungsgeräte
... oder auch die Suche nach einer besseren Alternative zur Standardbeleuchtung.
Der Klassiker
Es gibt ihn als Standardvariante oder mit verschiedenen Optionen, wie
z. B. Blinkgeber, Halogenlampe oder auch Akku zustandsanzeige. Das Erscheinungsbild
der Gehäuseform ist jedoch grundsätzlich sehr ähnlich.
Jahrzehntelang wurde und wird der HK, HKEB oder auch ähnlich bezeichnete
Handscheinwerfer bei der Feuerwehr eingesetzt.
Neben dem Vorteil, dass der Handscheinwerfer als "Mini-Lichtmast"
abgestellt und zur punktgenauen Beleuchtung oder auch zur Flächenbeleuchtung
leicht eingestellt werden kann, besitzt er jedoch gerade bei der Brandbekämpfung,
und hier insbesondere bei den im Innenangriff vorgehender Atemschutztrupps
einige gravierende Nachteile. Er ist zu groß, zu schwer, zu unhandlich
und vor allem, bindet er fast permanent eine Hand des ihn tragenden Atemschutzgeräteträgers.
Hierdurch wird der Atemschutztrupp in seiner Effektivität eingeschränkt,
da er beispielsweise nicht die komplette Ausrüstung ( Feuerwehraxt,
Schlauchtragekörbe, Strahlrohr, ... ) auf einmal mitnehmen kann.
Dies führte in der Vergangenheit dazu, dass die Trupps, sobald es
die Lichtverhältnisse einigermaßen zuließen, die Handscheinwerfer
"stehen" ließen, da sie beide Hände zum "Arbeiten"
benötigten.
Hieraus resultierend wurde einige Überlegungen
und Versuchen eingeleitet, an dessen Ende eine ergänzende Beleuchtungsausrüstung
stand, die nun bereits seit einiger Zeit erfolgreich eingesetzt wird.
Die neue Variante
Derzeit werden neben dem klassischen Handscheinwerfer drei verschiedene
Lampentypen eingesetzt.
Adalit AD 1000-L
Die aus Spanien stammenden Adalit-Lampen werden als Akkulampe in Fahrzeugladestationen
im Fahrzeug mitgeführt. Sie dienen vorwiegend den Atemschutztrupps
als Arbeitslampe, wobei sowohl Truppmann als auch Truppführer jeweils
eine Adalit-Lampe tragen. Sie besitzen Einen Knickkopf und können
dadurch sowohl als Stablampe, oder auch als geknickte und an der Einsatzbekleidung
befestigte Lampe getragen werden. Durch zwei voneinander unabhängige
Leuchtmittel kann zwischen Streulicht und Fernlicht umgeschaltet werden.
Eine Akkuzustandsanzeige gibt jederzeit Auskunft über
die noch vorhandene Akkukapazität. Ex-Schutz nach EN-Norm, Staub-
und Wasserfestigkeit sind ebenfalls vorhanden und sollten auch zur Mindestausstattung
jeder im Feuerwehreinsatz benutzten Lampe gehören. Die Adalit-Lampen
werden mit Hilfe eines Trageclips an den auf der Vorderseite der Überjacken
vorhandenen Trageschlaufen oder auch an Sicherheitsgurt / PA-Begurtung
befestigt. So wird eine nach vorn gerichtete Beleuchtung erreicht, die
nicht in der Hand getragen werden muss.
Peli Lights Sabre Light
Bei der "Sabre Light" handelt es sich um eine handliche amerikanische
Taschenlampe, die als persönliche Lampe von jedem Feuerwehrmann (SB)
je nach Belieben am Feuerwehr-Sicherheitsgurt, in der Jackentasche, o.ä.
getragen wird. Sie besitzt ein helles Xenon-Leuchtmittel und kann durch
eine starke Klammer oder eine Handschlaufe befestigt werden. Auch diese
Lampe unterliegt dem ATEX-Explosionsschutz, ist absolut wasserdicht und
nebenbei auch sehr robust.
Peli Lights Magnum Plus
Die Magnum Plus kommt ebenfalls aus den USA und wird bei der Feuerwehr
Osnabrück-Eversburg als kleine Helmlampe eingesetzt. Sie besitzt
bei geringerer Größe die gleiche technische Ausstattung wie
die "Sabre Light" und wird mir Hilfe einer Helmhalterung am
Helm befestigt. Hierdurch wird ein scharf fokussierter Lichtstrahl erreicht,
der analog zur Kopfbewegung stets in Blickrichtung leuchtet. Gerade im
Atemschutzeinsatz bei Dunkelheit oder starker Verrauchung bewährt
sich eine Helmlampe immer wieder.
Fazit
Durch dieses erweiterte Beleuchtungskonzept können gegenüber
dem klassischen Handscheinwerfer einige Vorzüge erreicht werden.
Weiterhin führen wir aber auch die konventionellen Handlampen auf
den Fahrzeugen mit.
Vorteile:
Die benötigten Lampen werden insbesondere von den Atemschutztrupps
nicht mehr als störend und behindernd empfunden. Hierdurch steigt
auch die Leistungsfähigkeit eines eingesetzten Trupps.
Jeder Feuerwehrmann (SB) hat jederzeit mindestens eine Lampe zur
Verfügung, während beispielsweise die Feuerwehr-Dienstvorschrift
nur Lampen bei exponierten FM (SB) vorsieht.
Durch die größere Anzahl an Lampen wird eine bessere
Ausleuchtung erreicht.
Eine maximale Ausfallsicherheit wird ebenfalls durch die hohe Anzahl
der Lampen erreicht. Die Feuerwehr-Dienstvorschrift sieht hier beispielsweise
bei einem Atemschutztrupp nur eine (!!) Handlampe vor.
Die neuen Lampen sind teilweise robuster, auf jeden Fall aber deutlich
wassergeschützter als die konventionellen Handscheinwerfer.
Setzt man die Lichtausbeute gegenüber der Größe
und dem Gewicht der jeweiligen Lampe in Relation, so erreichen hier die
neuen Lampen aufgrund der Xenon-Lichttechnik höhere Werte.
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