Üben Leistungsnachweis Sonntag 14. März 10:00 Uhr



 

Auszeichnungen und Beförderungen bei der Löschgruppe Pömbsen

Die jüngste Jahreshauptversammlung der Löschgruppe Pömbsen hat im Zeichen von Auszeichnungen gestanden. Als Folge der Teilnahme an Lehrgängen und Fortbildungsveranstaltungen konnten Kameraden befördert werden.

Zum Feuerwehrmann konnte Kamerad Benjamin Happe befördert werden, des weiteren wurden Florian Fleischer, Markus Pfob und Jan-Niklas Rüthers zum Oberfeuerwehrmann ernannt. Nach erfolgreich absolviertem Truppführerlehrgang wurde Bernd Mikus zum Unterbrandmeister befördert. Der stellvertretende Löschgruppenfürer Jörg Mikus wurde zum Oberbrandmeister, und Löschgruppenführer Tobias Menne zum Hauptbrandmeister durch den Wehrführer Andreas Mügge befördert.
Für ihre 25-jährige Mitgliedschaft in der Löschgruppe Pömbsen wurde Hauptfeuerwehrmann Stephan Sander und Unterbrandmeister Detlef Möller das Ehrenzeichen in Silber verliehen.
Löschgruppenführer Tobias Menne dankte den beiden Kameraden für Ihren langjährigen Dienst und überreichte ein Präsent.
Das Leistungsabzeichen in Bronze erhielten die Feuerwehrmänner Benjamin Happe und Pascal Busse. Das Leistungsabzeichen in Silber erhielt Markus Pfob, in Golb Blau Jörg Budde und Andreas Vedder, das Abzeichen in Gold Rot errang Tobias Menne.
Das Leistungsabzeichen der Sonderstufe Grün konnte an Hauptfeuerwehrmann Stephan Sander verliehen werden, der zum 20. Mal an den Leistungwettkämpfen erfolgreich teilnahm.
Absolvierte Lehrgänge und Fortbildungsmaßnahmen sichern den hohen Ausbildungsstand der Löschgruppe, so dass die Lehrgänge Atemschutzgeräteträger, Technische Hilfe Strasse, ABC-Grundlehrgang von den einzelnen Kameraden besucht wurden.
Das Jahr 2009 verlief mit 7 Einsätzen eher ruhig. Ein Höhepunkt war sicherlich das 75-jährige Bestehen der Löschgruppe, dass im August des vergangenen Jahres, mit dem Pokalturnier und einem Tag der offenen Tür begangen wurde. Ebenfalls konnte jeder Pömbser Haushalt mit einem kostenlosen Rauchmelder durch die Löschgruppe Pömbsen ausgestattet werden.
Für das Jahr 2010 steht die Renovierung der Lambach-Pumpe auf dem Gerätehausvorplatz an und die Übertragung der Fusballweltmeisterschaft, wozu schon jetzt alle Interessierten herzlich eingeladen sind.




Einsatzübung unter realen Bedingungen für Katastrophenschutz, Feuerwehr und DRK (Bericht des Westfalen Blatts)

Bad Driburg/ Brakel/ Pömbsen(dzn) Sirenengeheul um 13.30 Uhr. Der Löschzug 3 wird zu einem Entstehungsbrand in Pömbsen gerufen. Mehrere Personen befinden sich im betroffenen Wirtschaftsgebäude Straße Bosenfeld und müssen gerettet werden. Feuerwehrkameraden in den Ortschaften Langeland, Erpentrup, Alhausen, Reelsen und Pömbsen hasten auf schnellstem Weg zu ihren Einsatzfahrzeugen und rasen los. Der Einsatzleitwagen muss aus Bad Driburg anfahren.
Vor Ort wird die Schnelle Eingreiftruppe vom Roten Kreuz zur Versorgung der Verletzten sowie der Katastrophenschutz aus Brakel zur Wasserversorgung nachalarmiert. „Das auf den Einsatzfahrzeugen mitgeführte Wasser reicht bestenfalls zur Sicherung der Einsatzkräfte, die unter Atemschutz in das Gebäude eindringen müssen, um eingeschlossene Personen zu retten“ erklärt Einsatzleiter Brandinspektor Andreas Spier. Zum Löschen eines Gebäudes sei die Wasserversorgung des Katastrophenschutzes notwendig. Über eine Strecke von 1,5 Kilometern muss das Wasser aus dem Feuerwehrteich in Pömbsen bis zum Einsatzort geleitet werden. Die Wasserversorgungskomponente des Katastrophenschutz Brakel verlegt zwei Leitungen über die Strecke. Insgesamt 3000 Meter Schlauch. Dabei fordern die topografischen Bedingungen in Pömbsen die Einheit besonders heraus. „Der Funkkontakt ist abgebrochen, eine Verständigung ist so unmöglich“ erklärt Zugführer Michael Müller.
Diese Übung unter realen Bedingungen forderte die volle Konzentration der insgesamt 84 Einsatzkräfte. „Das war eine von insgesamt drei Übungen, die der Katastrophenschutz jährlich macht“ erklärte Michael Müller der den Kontakt zum Landwirt Alfons Menne hergestellt hatte. „Wir wollten mal aus dem Stadtgebiet Brakel heraus.“ „Die realistische Unfalldarstellung haben acht Jugendliche des Jugend Rote Kreuz Bad Driburg übernommen“ sagte DRK- Abschnittsleiter Tobias Müller, der mit insgesamt 14 Helfern angetreten war. „Verletzungen wie Verbrennungen, Rauchvergiftungen, Bewusstlosigkeit durch Schädelverletzung, Frakturen, Platzwunden sowie innere Verletzungen mussten versorgt werden.“ Wie schwer es ist sich in verrauchten Gebäuden zu orientieren und vor allem alle vermissten zu finden und zu retten durften die Einsatzkräfte erfahren, die die Verletzten auf zwei Ebenen suchen mussten.
Das Resümee des Einsatzleiters Spier fiel positiv aus. Er bescheinigte den drei unabhängigen Einsatzeinheiten (Katastrophenschutz, Feuerwehr sowie Rote Kreuz) gute Arbeit. Die erkannten Schwachstellen müssten noch behoben werden erklärte er. „Dafür üben wir ja, damit im Ernstfall alles glatt läuft.“ Kaum hat er das gesagt als es plötzlich unruhig wird. DRK- Abschnittsleiter Tobias Müller rennt zum Einsatzwagen. Dirk Gehrke (Führungsassistent der Einsatzleitstelle) steigt zu. Ein Einsatz.


Die drei selbstständigen Einsatzeinheiten ziehen bei der Übung an einem Strang. Die gute Kommunikation zwischen den Löschgruppen und Gruppenführern macht es möglich: Michael Müller (Zugführer der Löschwasserkomponente), Einsatzleiter Brandinspektor Andreas Müller, Sven Mönikes (Langeland Erpentrup), Jürgen Knoche (Reelsen), Wehrführer Andreas Mügge, Karsten Kisker (Einsatzleitwagen) Jürgen Krawinkel (Alhausen) Stefan Altmann sowie Gruppenleiterin Marion Fabian (Jungend Rote Kreuz).



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Letztes Aktualisierung vom 07.02.2010


 

 

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