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Normales Glas springt im Brandfall oder fällt aus dem Rahmen. So
können Hitze und Rauch den wichtigsten Fluchtweg, den Treppenraum,
unbegehbar machen. Türblätter aus Holz oder mit einer Brandschutzverglasung
beugen dem vor. Als Notlösung ist auch die Anbringung einer Spanplatte
vor einem Zenimeter Stärke auf der Rückseite der Verglasung ausreichend.
Türen zu Heizräumen oder Tiefgaragen sind häufig feuerhemmend
konstruiert und müssen von selbst zufallen. Diese dürfen nicht unterkeilt
oder festgebunden werden.
Notausgänge dürfen nicht verschlossen werden. Sie
sollten jederzeit von innen, nicht aber von außen zu öffnen sein.
Der Treppenraum soll auf ganzer Breite begehbar sein.
Abgestellte Möbel oder Gerümpel sind im Ernstfall ein gefährliches
Hindernis.
Nach geltendem Baurecht muß jedes Gebäude zwei voneinander
unabhängige Rettungswege haben. Erster Rettungsweg muß immer der
Treppenraum sein, der zweite kann ein Wohungsfenster sein. Achten
Sie darauf, daß Fenster immer leicht zu öffnen sind. Bei vergitterten
Fenstern sollte das Gitter von innen zu öffnen sein.
In Hochhäusern und Gebäuden mit mehr als sieben Geschossen
sind entweder zwei separate Treppenräume oder ein Sicherheitstreppenraum
vorhanden. Benutzen Sie nie den Fahrstuhl als Fluchtweg.
Ein verrauchter Fahrstuhl kann zur tödlichen Falle werden.
Rauchmelder für den häuslichen Bereicht sind leicht
zu montieren. Diese batteriebetriebenen Geräte reagieren auf Rauchpartikel
in der Luft mit einem akustischen Warnsignal.
In den Treppenhäusern muß das oberste Fenster leicht
zu öfnen sein. Im Brandfall dient es als Rauchabzug.
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Achten Sie beim Einkauf von Dekorationsmaterial auf die Schwerentflammbarkeit
des Materials. Vergewissern Sie sich, daß der Artikel mit der Bezeichnung
"schwerentflammbar" gemäß DIN 4102 gekennzeichnet ist.
Verwenden sie möglichst keine Kerzen. Sollten Kerzen
verwendet werden, stellen Sie sie auf eine nichtbrennbare, standsichere
Unterlage.
Verwenden Sie eingefärbte Glühlampen, Leuchtstoffröhren
oder Lichterketten. Umwickeln mit farbigem Papier führt zu erhöter
Brandgefahr.
Achten Sie auf eine ordnungsgemäße Elektroinstalation
(z.B. intakte Verteilerdosen, Begrenzung der Wattleistungen).
Ordnen Sie die Dekorationen so an, daß sie nicht in
der Nähe von Öfen, Herden, Rauchrohren oder Punktstrahlern angebracht
sind.
Halten Sie einen Metallbehälter für die Entleerung
von Aschenbechern bereit. Viele Brände werden durch glimmende Tabakreste
verursacht.
Stellen Sie sich für den Notfall einen Feuerlöscher
bereit. zur Not tut es auch ein bereitgestellter eimer mit Wasser.
Ein nasser Teppich ist besser als ein ausgebranntes Zimmer.
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Lagern Sie Silvesterfeuerwerk kühl und lesen Sie die Gebrauchsanweisung
genau durch.
Versuchen Sie nicht, Feuerwerkskörper zu bündeln oder
die Zündschnur zu verkürzen.
Zünden Sie Silvesterraketen oder andere Feuerwerkskörper
nie in der Nähe von brennbaren Außenwänden oder brennbarem Inhalt
an.
Richten Sie die "Abschußrampe" (am besten
eignen sich schwere leer Flaschen) so aus, daß die Flugbahn der
Silvesterraketen nicht in die Nähe von Gebäuden fürt.
Vermeiden Sie, daß Feuerwerkskörper in die Hände von
Kindern oder Jugendlichen gelangen, soweit letzteren die Handhabung
oder der Gebrauch dieser Feuerwerkskörper nicht erlaubt ist.
Klären Sie die Kinder und Jugendlichen in diesem Zusammenhang
über die Gefahren beim Umgang mit den Feuerwerkskörpern auf. Den
der Reitz des Verbotenen wird überhand nehmen, wenn den Kindern
und Jugendlichen der Sinn und Hintergrund des Verbotes nicht klar
ist.
Auch Feuerwerkskörper für Kinder sollten nur unter
der Aufsicht Erwachsener abgebrannt werden.
Machen Sie alkoholisierte Personen auf die Gefahren
aufmerksam oder hindern Sie sie daran, Feuerwerkskörper in gefährlicher
Nähe zu brennbaren Stoffen bzw. zu Gebäuden zu zünden.
Basteln Sie niemals Feuerwerkskörper selbst und zünden
Sie auch keine selbstgebastelten Feuerwerkskörper an.
Versuchen Sie "Blindgänger" nicht ein zweites
mal zu Zünden.
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Zünden Sie Kerzen nur an, wenn der Baum noch nicht ausgetrocknet
ist.
Verwenden Sie Kerzenhalter aus Metall und mit Kugelgelenk,
nie solche aus Kunststoff oder anderem brennbarem Material.
Bleiben Sie im Zimmer, wenn die Kerzen am Christbaum
brennen.
Stellen Sie den Christbaum standsicher und nicht
zu nahe bei brennenden Gegenständen auf.
Halten Sie einen mit Wasser gefüllten Eimer bereit.
Stellen Sie den Baum nicht zu nahe an eine Heizung,
um ein schnelles Austrocknen zu vermeiden.
Verwenden Sie nur frisch gebundene Adventskränze.
Stellen Sie den Kranz auf eine nichtbrennbare Unterlage.
Stecken Sie die vier Kerzen mit Haltern aus nichtbrennbarem
Material auf den Kranz.
Bleiben Sie im Zimmer, wenn die Adventskerzen brennen.
Zünden sie Kerzen auf trockenen Adventskränzen nicht
mehr an.
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Nach Erfahrungen der Löschgruppe Pömbsen können richtig eingesetzte
Feuerlöscher Leben retten. Deshalb sollte jeder mit einem Feuerlöscher
umgehen können und wissen, wo der nächste Feuerlöscher untergebracht
ist. Jeder sollte sich sodann mit der Aufschrift des Löschers vertraut
machen, insbesondere damit, wie er im Ernstfall zu betätigen ist.
Öfters findet man einen Feuerlöscher der Brandklassen ABC mit 6
kg Löschmittelinhalt vor. Dieser Feuerlöscher eignet sich zum Löschen
brennbarer fester Stoffe (Brandklasse A), brennbarer Flüssigkeiten
(Brandklasse B) und brennbarer Gase (Brandklasse C).
Beim Einsatz von Feuerlöschern gibt es einige Grundregeln,
die man beachten sollte. Wichtig ist, daß Ruhe und Übersicht gewahrt
und die Feuerwehr gerufen wird. Notruf: 112.
Wer einen Feuerlöscher einsetzen muß, sollte ihn vorher
entsichern. Danach dauert es etwa zwei Sekunden bis sich der Druck
im Löschmittelbehälter aufgebaut hat. Deshalb erst nach dieser kurzen
Pause die Spritzpistole öffnen. Bitte weiterhin ausreichenden Abstand
vom Feuer halten, da die Wurfweite vom Wasser oder Pulver bis zu
fünf Metern beträgt und erst bei diesem Abstand sich die volle Wirkung
der Pulverwolke entfaltet.
Um den Löscherfolg beobachten zu können, sollten immer
nur kurze Stöße abgegeben werden. So verhindert man auch, daß der
Löscher in kürzester Zeit leer ist. Die Mindestspritzdauer eines
Pulverlöschers dauert nur etwa neun Sekunden. Stets von unten löschen.
Immer sollte mit dem Wind, nicht gegen die Windrichtung der Pulverlöscher
im Einsatz sein. Stehen mehrere Feuerlöscher zur Verfügung, so sollten
nicht alle auf einmal verbraucht werden. Den Feuerlöscher nie ganz
entleeren, damit für wiederaufflammende Brandherde noch eine Reserve
nutzbar bleibt.
Leere Löscher sollten sofort wieder nachgefüllt werden,
auch solche, die nur teilweise geleert wurden. Zur Sicherheit müssen
sämtliche Löscher alle zwei Jahre vom Hersteller oder einem dafür
Beauftragten überprüft werden. Bei Befolgen dieser Regeln können
im Haushalt bis zu 75 % aller Entstehungsbrände im Keim erstickt
werden.
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Elektrizität gehört zu den häufigsten Brandursachen in Privathaushalten.
Wir raten daher zu besonderer Vorsicht beim Umgang mit elektrischem
Haushaltsstrom.
So sollten beim Kauf neuer Geräte auf die Zeichen
GS (geprüfte Sicherheit) und VDE (Verband Deutscher Elektrotechniker)
geachtet werden. Stets vor Gebrauch eines neu gekauften Gerätes
sollte die Bedienungsanleitung aufmerksam durchgelesen werden. Auch
elektrische Geräte bedürfen der Pflege und sollten in regelmäßigen
Abständen überprüft werden. Dies gilt besonders für Kabel und Stecker.
Defekte Geräte sollte man nie selbst reparieren sondern dies immer
dem Fachmann überlassen.
Eingeschaltete Elektrogeräte wie Bügeleisen, Herd
oder Heizstrahler, Tauchsieder oder Friteusen sollten nie unbeaufsichtigt
sein, selbst dann nicht, wenn eine Abstellautomatik am Gerät vorhanden
ist. Nach Benutzen des Gerätes den Stecker ziehen, dabei den Stecker
jedoch nie am Kabel aus der Steckdose herausreißen. Apropo Kabel
und Steckdosen. Nie behelfsmäßige Steckdosen verwenden, an jede
Steckdose nur ein Gerät anschließen, d.h. nicht über eine Steckdose
und ein angeschlossenes Verteilerstück mehrere Geräte gleichzeitig
anschließen. Denn besonders bei älteren Stromkabeln kann durch die
Erwärmung der Leitungen die Isolierung schmelzen und so ein Brand
entstehen. Sind Kinder im Haushalt, sollten die Steckdosen mit Kindersicherungen
abgesichert sein.
Geräte, die heiß werden wie Kochgeräte, Bügeleisen
oder Tauchsieder sollten stets nur auf feuerfeste Unterlagen abgestellt
und nur unter Aufsicht verwendet werden. Bei Benutzung eines Heizstrahler
oder eines Heizlüfter muß besonders darauf geachten werden, daß
sich keine brennbaren Gegenstände in deren Nähe befinden, die sich
durch den Betrieb erhitzen und damit entzünden könnten. Gleiches
gilt für Lampen in Kellern und auf Speichern. Auch diese können
durch ihren Betrieb soviel Wärme erzeugen, daß sie in der Nähe liegende
brennbare Gegenstände entzünden können.
Auch Fernsehgeräte erzeugen viel Wärme, man sollte
sie daher möglichst frei aufstellen. Beim Einbau in Schränke sollten
die beliebten Deckchen oder andere brennbaren Materialien wie Vorhänge
aus dem Bereich des Fernsehers entfernt werden. Sind die Gerät abgeschaltet,
sollten bei Einbaugeräten die Schranktüren nicht sofort geschlossen
werden, damit sich das Gerät abkühlen kann. Bei Gewitter oder längerer
Abwesenheit sollten die Antennen- und Netzstecker herauszogen, zumindest
aber die Stand by-Schaltung abschalten sein. Dies spart überdies
Strom.
Besonders gefährlich ist das Arbeiten an Sicherungen.
Dies sollte ganz unterlassen werden. Auf keinen Fall dürfen Sicherungen
überbrückt oder repariert werden. Hier kommt nur der komplette Austausch
in Betracht. Wenn man diese Regelungen beherzigen, kann man die
Wohltaten und Bequemlichkeiten der Elektrizität ohne Reue genießen.
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In den letzten Tagen erhält die Feuerwehr Bad
Driburg viele Anrufe von Bürgern die Wespennester finden und
fragen ob die Feuerwehr solche entfernt.
Bitte wenden Sie sich in diesem Fall an Thomas Rüthers, Tel.
0 52 53 / 56 85. |
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Vorsicht ist besser als Nachsicht
Ein Feuer entsteht schnell. Das erleben jährlich tausende Bewohner
in Deutschland. Damit sie kein Opfer eines Brandes werden, haben
wir ein paar Vorsichtsmaßnahmen für sie:
Elektrogeräte wie Herd, Kaffeemaschine, Bügeleisen etc.
sollten sie nie unbeaufsichtigt lassen.
Kerzen nur in festen Kerzenhaltern anzünden. Kerzen sollten
auch niemals unbeaufsichtigt und in der nähe von leicht entflammbaren
Stoffen stehen.
Reparaturen an elektrischen Leitungen und Anlagen Fachpersonal überlassen
Dunstabzugshauben sind entflammbar
Beim Kochen mit Fetten setzt sich auf Dauer Fett in der Dunstabzugshaube
ab. So werden Abzugshauben zu einem leicht entflammbaren Material.
Dunstabzugshauben regelmäßig mit Fettlöslichen Mitteln
und nicht mit brennbaren Stoffen reinigen
Wechseln sie den Filter der Abzugshaube regelmäßig aus.
Flambieren sie nie unter Dunstabzugshauben. Auch nach einer sorgfältigen
Reinigung kann man nicht zwingend von Fettfreien Material sprechen.
Keller und Dachböden brennen schnell
Keller und Dachböden sind aufgrund der vielen Gegenstände,
wie z.B. Möbel, Kleiderkisten etc., ein Ort wo sich ein Feuer
schnell ausbreiten kann. Daher beachten sie:
Keller und Dachboden regelmäßig entrümpeln
Möglichst Brandschutztüren zu Keller und Dachboden verwenden
Türen immer geschlossen halten
Keller und Dachboden nach VDE-Richtlinien elektrisch beleuchten
Kein offenes Licht wie z.B. Kerzen
Kellerfenster sollten zugänglich sein. Sie dienen meist als
einzigster Rettungsweg und Rauchabzug
Leitern für Dachauszug sollten sicher und zugänglich sein
Nutzen sie Ihren Keller nicht als Lager für Flüssiggas,
Spraydosen, oder andere brennbare Flüssigkeiten
Rauchen ist in jedem Fall Gesundheitsschädlich
Das Rauchen nicht gut für die Gesundheit ist, weiß wohl
jedes Kind. Doch genauso wie es schädlich für ihre Gesundheit
ist, ist es für ihren Haushalt.
Zigarettenstummel niemals in den Mülleimer werfen wenn sie
nicht mindestens 1 Stunde abgekühlt ist
Im Bett rauchen könnte reiner Selbstmord sein. Zudem werden
viele Versicherungen keine Schäden übernehmen
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Lebensretter Rauchmelder
Jählich sterben in Deutschland 600 Personen bei Bränden.
Ursache dieser 200.00 Brände sind meistens technische Defekte.
70% dieser Brände sind Nachts wenn Sie schlafen und Sie es
nicht merken, denn 95% der Toten staben nicht in den Flammen sondern
an den geruchlosen Rauchgasen.
Doch das muss nicht sein!
In den USA ist es Vorschrift in jedem Haushalt Rauchmelder zu installieren
und seit neusten ist es in Rheinland-Pfalz bei neu zu bauende Wohnhäuser
und Wohnungen auch Vorschrift.
Werden Sie aktiv und schützen Sie Ihre Familie und sich. Rauchmelder
bekommen Sie schon im Baumarkt oder im Fachhandel. Achten Sie beim
Kauf auf das VdS-Prüfzeichen.
Die Installation
Rauchmelder sind sehr einfach zu installieren.
Die meisten sind Batterie betrieben so daß Sie keine Leitungen
zu verlegen brauchen. Da Rauchmelder recht klein sind reicht es
aus sie mit 2 Schrauben zu befestigen. Doch man sollte bei der installation
auf ein paar Dinge achten:
an der Zimmerdecke installieren
50 cm von der Wand enfernt
nicht in der nähe von Luftschächten
nicht in Räumen, in denen normalerweise starker Dampf,
Staub oder Rauch entsteht (Küche, Bad,...)
Wir empfehlen Ihnen in Ihrer Wohnung gleich mehrer Melder zu installiern.
Einen in jeden Schlafraum und einen weiteren im Flur.
Funktion
Ein Rauchmelder ist sehr einfach aufgebaut.
Er besteht aus einer Leuchtdiode und einen Sensor die nebeneinander
angeordnet sind. Im normalbetrieb leuchtet die Leuchtdiode und es
trifft kein Licht auf den Sensor. Im Brandfall würden Russpartikel
in der Luft das Licht zum Sensor reflektieren, der wiederum den
Alarm auslösen würde. Es gibt Vorurteile das man Rauchmelder
nicht in Wochnungen installieren sollte in denen Raucher wohnen.
Doch moderne Rauchmelder sind in der lage Zigarettenqualm von Brandgasen
zu unterscheiden und gerade wenn Sie rauchen sollten die Rauchmelder
installieren.
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Gefahren in der Küche - die Fettexplosion -
Häufige Ursache für Brände
in Küchen ist vergessenes Essen auf dem Herd. Noch weitaus
gefährlicher ist die sogenannte Fettexplosion.
Sie mögen jetzt vielleicht denken "Explosion klingt so
gewaltig, bei mir kann eigentlich nichts explodieren" Jedoch
wird brennendes Fett in der Pfanne oder in der Friteuse allzu oft
unterschätzt Meist wird versucht, die relativ kleine Flamme
mit Wasser zu löschen. Doch dies ist der schwerwiegendste Fehler,
den man machen kann!
Warum? Was passiert da im Topf? Beim Eindringen des Wassers in
tiefere Schichten von brennendem Fett oder Öl kommt es zu einer
schlagartigen Verdampfung des Wassers (aus einem Liter Wasser werden
1.700 Liter Wasserdampf!) Dadurch wird das brennende, flüssige
Fett eruptionsartig aus dem Behälter herausgeschleudert. Durch
das entstehende Verhältnis zwischen Fettteilchen und Luft ("günstiges"
Mischungsverhältnis zwischen brennbaren Stoff und Sauerstoff)
kommt es zu einer explosionsartigen Verbrennung und einer entsprechenden
Drucksteigerung. Diese Explosionen können für einen Menschen,
der sich in unmittelbarer Nähe befindet, tödlich enden.
Deswegen bei Fettbränden immer einen Deckel oder anderen abdeckenden
Gegenstand verwenden, um das Feuer damit zu ersticken!
Weiteres Sinnvolles Löschmittel wäre auch eine Löschdecke.
Das Bild rechts zeigt in beeindruckender Weise eine Fettexplosion
mit 200ml Wasser auf 1 Kg Friteusenfett Stellen Sie sich vor, Sie
stehen direkt neben dieser Friteuse, keine schöne Vorstellung!
Oder?
In einer Wohnung hätte diese Fettexplosion mit großer
Wahrscheinlichkeit zur kompletten Zerstörung der Küche
oder gar der ganzen Wohnung geführt Vom Personenschaden einmal
abgesehen.
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